Cooking for Life!
Bei unserem Pro Life Marsch gibt es viele fleißige Damen und Herren, die im Hintergrund werkeln und tüfteln. Neben der aufwändigen Organisationsarbeit im Vorfeld, den logistischen Aufgaben (etwa dem Gepäck-Shuttle-Dienst) und der Pressearbeit, gibt es da noch eine Arbeit, die essentiell notwendig ist, und ohne die unser Marsch für die Ungeborenen gar nicht funktionieren würde. Die Rede ist von unserem Küchenchef J Wir wollen diese wichtige Person heute, am vorletzten Tag der Pro Life Marsches, auch einmal zu Wort kommen lassen:
Cooking for life…
6 Uhr in der früh schrillt der Wecker schon für den Küchenchef des PLM 2010. Schnell aufstehen, Morgengebet verrichten, wenn (HOFFENTLICH!!) möglich noch duschen und packen. Dann kann der Tag beginnen.
Es ist nicht unbedingt leicht eine Meute von 20 – 30 Lebensschützern, die von morgens bis abends unterwegs sind, zu versorgen. Um 07:15 morgens trudeln langsam die Leute ein zum Frühstück, 07:45 wird gemeinsam der Morgen gelobt und danach heißt es Abmarsch, heute geht´s von Trumau nach Maria Lanzendorf. Kurz bevor alle weg sind, fällt mir und dem Reiseführer ein, dass wir noch keine Mittagsstation für den heutigen Tag ausgemacht haben. Schnell wird beraten, welche Wegstrecke man den Teilnehmern am Vormittag zumuten kann und welcher Platz uns am attraktivsten für eine Mittagspause erscheint. Danach ist die Marschgruppe „endlich“ weg und die Arbeit kann beginnen. Nun müssen das Geschirr abgewaschen, das Mittagessen vorbereitet (Brot schneiden, Wurst und Käse schneiden, Aufstrich mischen, Gemüse schneiden, …) und die Busse wieder gepackt werden.
Um dem Chaos aus Gepäck, Geschirr, Küchenutensilien (Kühlschränken, Töpfen, Plastikschüsseln, Essbarem, ….) Herr zu werden, ist es wichtig, einfach mal irgendwo Ordnung hinein zu bringen. Es wird meistens 11 Uhr, bis man es dann endlich geschafft hat – nicht nur zusammenzuräumen und zu packen, sondern auch die Unterkunft einigermaßen sauber zu hinterlassen und den edlen Menschen, die uns die Unterkunft zur Verfügung gestellt haben, Danke zu sagen…
Schon während des Frühstücks muss man sich immer wieder überlegen, was für den kommenden Tag eingekauft werden muss. Ich habe begonnen, mir immer wieder Notizen zwischendurch zu machen, da ich mir die Fülle der Dinge sonst nicht merken kann. Wenn man es dann geschafft hat loszufahren, sucht man mittels Google Maps den nächsten Hofer oder andere Supermärkte. Doch die Zeit drängt, da die Mittagsstation am ausgemachten Platz zuerst gefunden und auch aufgebaut werden muss. Zwischenzeitlich klärt man nochmals mit Christoph, unserem Reiseleiter, ab, ob die Gruppe es auch rechtzeitig und ohne Umwege (was durchaus schon vorgekommen ist
) zum Treffpunkt schafft.
Kaum angekommen, fallen die fleißigen Wanderer hungrig über das Essen her. Meist ist innerhalb kürzester Zeit alles leergegessen und ich muss den Essensbus verteidigen, dass nicht zuviel Essen aus dem Bus stibitzt wird, um noch genug für das Abendessen zu haben. Während der Mittagspause versuche ich gleich zusammenzuräumen, um bald nach dem Abmarsch der Gruppe wieder weiterfahren zu können, das Quartier für die kommende Nacht zu suchen und dort gleich das Abendessen vorzubereiten.
Gut ist es, immer wieder Helfer dabei zu haben, da die ganze Arbeit alleine nicht schaffbar wäre. Hiermit gleich ein Dank an alle Helfer: Martina Z., Antonia, Thomas, Lina, Martina O., Monika, Lilly, Lina, Lala, Remo, … eigentlich allen und ein herzliches Vergelt´s Gott. Auch denen, die mir immer wieder den Rosenkranz für die Ungeborenen vorbeten, da ich selber bei der Arbeit nicht mitzählen kann, ein herzliches Vergelts Gott! J
Wunderbar ist es dann, wenn man sich spät abends dann mal auf die Seite setzen kann und in Ruhe ein Bier genießen kann.. Doch die Ruhe ist von nicht allzu langer Dauer, da kurz bevor der Großteil der Teilnehmer sich auf die Isomatten legt, das Frühstück noch so weit als möglich vorbereitet werden soll…
Trotz der vielen Mühen, die ein Pro Life Marsch mit sich bringt ist, ist die Atmosphäre es einfach wert. Meine Motivation, mit dabei zu sein, wird vor allem durch den Glauben gestärkt. Denn Gott der Schöpfer des Lebens und so auch unser Schöpfer hat alles für uns hingeben. So sollte es doch selbstverständlich sein auch nur das bisschen, das wir geben können, für IHN und unsere ungeborenen Mitmenschen zu geben…
Daniel (24)












